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Begriff Definition
ABC-Analyse

Eine ABC-Analyse ist ein Controlling-Instrument zur Festlegung und Beurteilung von Prioritäten. Dabei wird der Tatbestand anhand spezifischer Bedeutungsmerkmale dreifach eingeteilt. Beispiel Alle betrieblichen oder beruflichen Bereiche können mit der ABC-Analyse nach jeweiligen Prioritäten bewertet werden. Die Kategorie A ist in aller Regel wichtig und/oder dringend die Kategorie B ist meist weniger wichtig und die Kategorie C ist unwichtig und /oder nebensächlich. So werden zum Beispiel Artikel als A-Artikel bezeichent deren Summe mehr als 70% vom Geamtwert der Artikel ausmachen. B-Artikel machen weitere 20% vom Gesamtwert aus, C-Artikel bilden den Rest. Mit der ABC-Analyse können sämtliche Bereiche des Betriebs erforscht werden, z.B. Kunden nach Bestellverhalten Kunden nach Umsätzen Kunden nach Zahlungsweise Lieferanten nach Pünktlichkeit Lieferanten nach Ausschuß Kunden nach Deckungsbeiträgen Materialien nach Lagerdauer Mitarbeiter nach Umsatz Mitarbeiter nach Ausfall usw. Ziel der ABC-Analyse ist es, eine Basis für eine differenzierte Berücksichtigung und Betreuung aller für den Betrieb wichtig erachteten Bereiche zu erarbeiten und regelmäßig zu kontrollieren.

Abschreibungen

Gegenstände des Anlagevermögens sind in Ihrer Lebensdauer begrenzt. Um diesen Werteverlust darzustellen, berücksichtigt man Abschreibungen. Die Abschreibungshöhe richtet sich nach der Nutzungsdauer, die in von Finanzbehörden veröffentlichten Tabellen als Richtwerte festgelegt werden.

Abschreibungsarten

Bei der Abschreibung unterscheidet man verschiedene Arten: die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung, die direkte und die indirekte Abschreibung sowie die planmäßige und die außerplanmäßige Abschreibung. Bezüglich der Berechnungsmethoden gibt es ebenfalls verschiedene Abschreibungen: die bekanntesten sind die lineare und die degressive Abschreibung; daneben gibt es die digitale und die Abschreibung nach Leistung.

Ab_Werk

ab Werk ist die Kurzbezeichnung für eine Lieferungsbedingung, die besagt, dass im Angebotspreis keinerlei Versandkosten eingeschlossen sind. Steht die Ware ab Werk zur Verfügung, so benachrichtigt der Verkäufer den Käufer, zusammen mit evtl. notwendigen Papieren, die Ware abzutransportieren. Ist ab Werk vereinbart, so übernimmt der Abholer die Kosten und das Risiko des Transports zum Bestimmungsort. Im internationalen Handel siehe Incoterms wird Ab Werk mit dem Kürzel EXW (ex works) verwendet. Hier spielen dann bei der Abholung durch den Käufer auch die zolltechnische Abfertigung und die kommerzielle Dokumentenübergabe, die im internationalen Warenverkehr üblich ist, eine Rolle.

Akkreditiv

Zahlungsform im Außenhandel. Der Kunde beauftragt seine Bank (Akkreditivbank) , ihm selbst oder einem Dritten als Begünstigtem (Akkreditiertem) einen bestimmten Geldbetrag bei einer anderen Bank (Akkreditivstelle) (meist im Ausland) bar auszuzahlen oder zur Verfügung zu stellen Die beauftragte Bank leitet die Weisung des Kunden (der Bank) an eine mit ihr zusammenarbeitende Bank (im Ausland) weiter. Das Barakkreditiv kann der Akkreditierte ohne weitere Bedingung in Anspruch nehmen. Das Dokumentenakkreditiv kann nur gegen Einreichung geforderter Dokumente (Ladeschein, Zollpapiere...) in Anspruch genommen werden.

Amortisation/Amortisationsrechnung

Wenn die Kosten einer Investition durch die Rückflüsse ausgeglichen werden, so hat sich die Investition amortisiert. Die Amortisationsrechnung ist eine wichtige Grundlage für die Entscheidung für oder gegen eine Investition. In die Amortisationsrechnung gehen dabei alle Kosten und alle Gewinnvorausrechnungen ein, einschließlich der Zinsen und Abschreibungen. Die Amortisationsrechnung berücksichtigt dabei allgemein einen definierten Zeitraum, der die Amortisation innerhalb einer bestimmten Frist prognostiziert. Je kürzer die Amortisationszeit ist, umso sicherer werden die Rückflüsse das eingesetzte Kapital ersetzen.

Anlagenintensität

Die Anlagenintensität ist eine Bilanzkennzahl. Sie zeigt das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen. Je höher dieser Wert ist, desto unflexibler kann das Unternehmen im Hinblick auf z.B. Marktveränderungen agieren. Weiterhin ist tendenziell der Fixkostenanteil höher. Außerdem muss bei einer hohen Anlageintensität stets auf die Kapazitätsauslastung geachtet werden.

Baisse

Eine Baisse (von französisch bas = niedrig) ist der Zeitraum, in dem die Börsenkurse auf breiter Ebene fallen. Das Gegenteil einer Baisse ist eine Hausse.

Balanced Scorecard

( ausgewogenes Berichtswesen) Die Mischung aus zukunftsorientierten harten und weichen Kennzahlen wird als Balanced Scorecard bezeichnet (engl. = ausgewogenes Berichtswesen). Mit dem Balanced Scorecard wird z.B. die Kennzahl Kundenzufriedenheit mit dem Umsatz pro Mitarbeiter in Beziehung gesetzt. Die Unternehmensstrategie wählt die Kennzahlen aus, die für den Balanced Scorecard ausgewählt werden. In aller Regel beleuchtet er vier Bereiche: 1. Die Finanzen (z.B. Gewinnerwartungen) 2. Die Kunden (z.B. Kundenakquisition, Kundenzufriedenheit, Wachstumschancen) 3. Interne Geschäftsprozesse (z.B. Kosten, Umsatz pro Mitarbeiter) 4. Entwicklungspotentiale (z.B. Mitarbeiterqualifizierung, Mitarbeiterpotentiale, Zielorientierung)

Bilanz

§ 223 UGB verlangt eine kurzgefasste Übersicht, die es ermöglicht, das Verhältnis zwischen Vermögen und Schulden des Unternehmens zu überschauen. Eine solche Übersicht ist die Bilanz. Die Bilanz ist nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) aufzustellen. Sie muß KLAR, ÜBERSICHTLICH, RICHTIG und VOLLSTÄNDIG sein. Die Bilanz ist eine Kurzfassung des Inventars. Sie enthält auf der linken Seite die Vermögensteile und auf der rechten Seite die Schulden und das Eigenkapital als Ausgleich. Beide Seiten der Bilanz (ital. bilancia = Waage) weisen stets die gleichen Summen auf. AKTIVA heißen die Vermögenswerte, PASSIVA die Kapitalwerte. Auf der AKITVA wird die Mittelverwendung (ANLAGEVERMÖGEN und UMLAUFVERMÖGEN) , auf der PASSIVA die Mittelherkunft (EIGENKAPITAL und FREMDKAPITAL) abgebildet. Aus der Bilanz ist somit die Vermögen-, Kapital- und die Finanzierungsstruktur sowie die Liquiditätssituation ersichtlich.

Break-even-Point

Der Break-even-Point -auf Deutsch: der tote Punkt, die Gewinnschwelle -markiert den Übergang des Unternehmens aus der Verlust- in die Gewinnzone und umgekehrt. Am Break-Even-Point sind alle Kosten des Unternehmens, also sowohl die Fixen Kosten als auch die Variablen Kosten gedeckt. Beispiel Der Break-even-Point wird in der Kostenrechnung ermittelt. Der Break-even-Point kann auslastungsbezogen produktbezogen (bei nur einem Produkt im Unternehmen) programmbezogen (bei mehreren Produkten im Unternehmen) und zeitbezogen (Jahr/Quartal/Monat) ermittelt werden. Im Break-even-Point ist das Betriebsergebnis Null. Einen Gewinn hat das Unternehmen also noch nicht gemacht. Langfristig markiert der Break-even-Point die Untergrenze dessen, was ein Unternehmen erwirtschaften muß, um zu überleben. Gewinnschwelle, toter Punkt, ist die Beschäftigung, in der das Betriebsergebnis gleich Null ist. Berechnet wird der Break-even-Punkt aus dem Quotienten der fixen Kosten und dem Stückdeckungsbeitrag E(x) = K(x) xbe = Menge im Break-Even; p * xbe = kv * xbe + Kf = langfristige Preisuntergrenze (Fixkosten gerade gedeckt) = ergibt mindest-Absatzmenge um negatives Betriebsergebnis gerade zu vermeiden = auf eine Produktart beschränkt = Eignet sich gut für Sensitivitätsanalysen (Änderung eines Faktors bei Konstanz aller anderen)

Buchführung

Eine Buchführung ist die fortlaufende, chronologische, lückenlose und systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle anhand von Belegen. kurze Zusammenfassung der Finanzbuchhaltung Die Buchführung ist die Grundlage für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. Die Pflicht, Bücher zu führen, ist im Handelsgesetzbuch verankert: Buchführungspflicht und Führung von Handelsbüchern Inventur und Inventar Pflicht zur Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Diese Vorschriften sind die gesetzlichen Vorschriften. Kaufleute und Gewerbetreibende, für die das HGB gilt, müssen auch steuerlich ihre Einkünfte aus Gewerbebetrieb mit Hilfe einer Buchführung und eines Jahresabschlusses (= zuzüglich Gewinn- und Verlustrechnung) ermitteln. Zweck des externen Rechnungswesens

Selbstinformation Rechenschaftslegung Besteuerungsgrundlage Gläubigerschutz Beweismittel

Cash-Flow

Der Cash Flow (Bargeldzufluß) ist eine Kennzahl. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Berechnung des Cash Flow. Die Grundformel umschreibt das Ergebnis der Summe Betriebsergebnis + Abschreibungen + Erhöhung langfristiger Rückstellungen Der Cash Flow drückt aus, welcher Überschuß (Betriebseinnahmen abzüglich Betriebsausgaben) in einer Periode aus eigener Kraft erwirtschaftet worden ist. Er gibt also Auskunft über die Liquidität eines Betriebs. Anhand des Cash-flow kann ersehen werden, welche Mittel für Investitionen, Schuldentilgung und Gewinnausschüttung zur Verfügung stehen. Der Cash Flow ist für Kreditgeber ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Die Daten für den Cash Flow werden aus dem Jahresabschluß errechnet.

Change-Management

Change-Management( Veränderungsmanagement) ist eine Managementphilosophie, die Veränderungsprozesse im Unternehmen durchsetzen soll. Die Veränderungsbereitschaft im Unternehmen wird durch Change-Management aktiv unterstützt; verkrustete Strukturen sollen aufgedeckt und neuen Herausforderungen angepaßt werden. Dabei stützt sich Change Managment vor allem auf lernbereite Mitarbeiter und lernende Organisationen«. Kaizen; Lernende Organisation

Controlling

Der aus dem Englischen kommende Begriff bedeutet REGELN und STEUERN. Der Controller ist somit kein Kontrolleur, sondern erfüllt im Unternehmen Service-Aufgaben insbesondere für die Geschäftsleitung. Es ist entstanden als System der Gewinnsteuerung, nachdem man die Grenzen der Finanzbuchhaltung erkannte. Controlling ist die Betrachtung zukünftiger Abläufe und Ergebnisse. Plan-Ist-Vergleiche sollen Ansatzpunkte zur zukunftsorientierten Gegensteuerung liefern. In der Praxis hat sich beim Controlling eine Monatsplanung durchgesetzt. Auf diese Art und Weise können Abweichungen vom Plan früh festgestellt und notfalls korrigiert werden. So ist der Plan-Ist-Vergleich im Januar eines Jahres das erste feed back, das dem Unternehmer zeigt, ob der Gesamtplan des Jahres erreicht werden kann oder gefährdet erscheint. Mit jedem weiteren Monat wird zunehmende Sicherheit über Chancen und Risiken des geplanten Ergebnisses gewonnen. Als Zeitraum für die Vorschau, das heißt also die Zeit, innerhalb deren bestimmte Ziele erreicht werden sollen, haben sich 3-5 Jahre (Mittelfristplanung) und 5-10 Jahre (Langfristplanung) in der Praxis durchgesetzt. Ein Controlling-System steuert die Kosten - und damit die Gewinnentwicklung dadurch, daß es regelmäßig und gezielt Ist-Werte mit Plan-Werten vergleicht, die Ursachen von möglichen Abweichungen analysiert und Gegenmaßnahmen daraus entwickelt. Um ein effektives Controlling durchführen zu können, ist allerdings ein gewisses Maß an Organisationsstrukturen unabdingbar. Auch ein mittelständisches Unternehmen sollte folgende Organisation haben: Kostenstellen Kostenstellenverantwortliche Deckungsbeitragsrechnung Bei größeren Mittelstandsunternehmen ist es sinnvoll, die Organisation auszuweiten auf Profit Center Sparten Bereichs-Controller Zentral-Controller ABC-Analyse; Äquivalenzziffern; Break-Even-Point; Deckungsbeitrag; Erfolgsrechnung/kurzfristige; Fuhrpark-Controlling; Istkostenrechnung; Material-Controlling; Portfolio; Versicherungs-Controlling

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