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C

Begriff Definition
Cash-Flow

Der Cash Flow (Bargeldzufluß) ist eine Kennzahl. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Berechnung des Cash Flow. Die Grundformel umschreibt das Ergebnis der Summe Betriebsergebnis + Abschreibungen + Erhöhung langfristiger Rückstellungen Der Cash Flow drückt aus, welcher Überschuß (Betriebseinnahmen abzüglich Betriebsausgaben) in einer Periode aus eigener Kraft erwirtschaftet worden ist. Er gibt also Auskunft über die Liquidität eines Betriebs. Anhand des Cash-flow kann ersehen werden, welche Mittel für Investitionen, Schuldentilgung und Gewinnausschüttung zur Verfügung stehen. Der Cash Flow ist für Kreditgeber ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Die Daten für den Cash Flow werden aus dem Jahresabschluß errechnet.

Change-Management

Change-Management( Veränderungsmanagement) ist eine Managementphilosophie, die Veränderungsprozesse im Unternehmen durchsetzen soll. Die Veränderungsbereitschaft im Unternehmen wird durch Change-Management aktiv unterstützt; verkrustete Strukturen sollen aufgedeckt und neuen Herausforderungen angepaßt werden. Dabei stützt sich Change Managment vor allem auf lernbereite Mitarbeiter und lernende Organisationen«. Kaizen; Lernende Organisation

Controlling

Der aus dem Englischen kommende Begriff bedeutet REGELN und STEUERN. Der Controller ist somit kein Kontrolleur, sondern erfüllt im Unternehmen Service-Aufgaben insbesondere für die Geschäftsleitung. Es ist entstanden als System der Gewinnsteuerung, nachdem man die Grenzen der Finanzbuchhaltung erkannte. Controlling ist die Betrachtung zukünftiger Abläufe und Ergebnisse. Plan-Ist-Vergleiche sollen Ansatzpunkte zur zukunftsorientierten Gegensteuerung liefern. In der Praxis hat sich beim Controlling eine Monatsplanung durchgesetzt. Auf diese Art und Weise können Abweichungen vom Plan früh festgestellt und notfalls korrigiert werden. So ist der Plan-Ist-Vergleich im Januar eines Jahres das erste feed back, das dem Unternehmer zeigt, ob der Gesamtplan des Jahres erreicht werden kann oder gefährdet erscheint. Mit jedem weiteren Monat wird zunehmende Sicherheit über Chancen und Risiken des geplanten Ergebnisses gewonnen. Als Zeitraum für die Vorschau, das heißt also die Zeit, innerhalb deren bestimmte Ziele erreicht werden sollen, haben sich 3-5 Jahre (Mittelfristplanung) und 5-10 Jahre (Langfristplanung) in der Praxis durchgesetzt. Ein Controlling-System steuert die Kosten - und damit die Gewinnentwicklung dadurch, daß es regelmäßig und gezielt Ist-Werte mit Plan-Werten vergleicht, die Ursachen von möglichen Abweichungen analysiert und Gegenmaßnahmen daraus entwickelt. Um ein effektives Controlling durchführen zu können, ist allerdings ein gewisses Maß an Organisationsstrukturen unabdingbar. Auch ein mittelständisches Unternehmen sollte folgende Organisation haben: Kostenstellen Kostenstellenverantwortliche Deckungsbeitragsrechnung Bei größeren Mittelstandsunternehmen ist es sinnvoll, die Organisation auszuweiten auf Profit Center Sparten Bereichs-Controller Zentral-Controller ABC-Analyse; Äquivalenzziffern; Break-Even-Point; Deckungsbeitrag; Erfolgsrechnung/kurzfristige; Fuhrpark-Controlling; Istkostenrechnung; Material-Controlling; Portfolio; Versicherungs-Controlling

Corporate-Identity

CI ist die Gesamtheit aller Darstellungsweisen eines Unternehmens nach innen und nach außen. Corporate Identity fußt auf der Unternehmensphilosophie, aus der heraus alle identitätsstiftenden Handlungs- und Darstellungsformen in einem einheitlichen Rahmen öffentlich unverkennbar und unverwechselbar werden. Die konstitutiven Elemente des CI sind vor allem die Darstellung in der Öffentlichkeit mit einem einheitlichen Erscheinungsbild (Corporate Design), mit dem Verhalten der Mitarbeiter des Unternehmens nach innen und nach außen (Corporate Behaviour) und der Corporate Communication, also der Kommunikationskultur im Austausch mit der Öffentlichkeit und anderen Unternehmen. Corporate Identity ist damit eine Führungsaufgabe, die strategisch geplant und operativ realisiert werden muss.

Cost-Averaging

Bei regelmäßigen Anlagen in ein Investmentkonto (Depot) werden bei schwankenden Preisen unterschiedliche Stückzahlen von Investmentanteilen gekauft. Bei niedrigen Preisen werden mehr, bei hohen Preisen weniger Anteile für den regelmäßigen Anlagebetrag gekauft. Dadurch verhält sich der Anleger automatisch antizyklisch und erreicht so einen günstigen Durchschnittspreis. Besonders einfach mit Investmentfonds realisierbar.

Cost-Center

Ein Cost-Center ist eine Organisationseinheit, ähnlich wie eine Kostenstelle, für die ein Kostenbudget vorgegeben wird, das durch einen Soll-/Ist-Vergleich kontrolliert wird. Controlling; Kostenarten; Kostenstelle

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