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I

Begriff Definition
Imparitätsprinzip

Das Imparitätsprinzip ist ein handelsrechtlicher Bilanzierungsgrundsatz und Ausfluß des Vorsichtsprinzips. Nach dem Imparitätsprinzip werden zukünftige Verluste anders behandelt als zukünftige Gewinne. Drohende Verluste müssen bilanziell erfaßt werden (Verlust-Antizipation), zukünftige Gewinne dagegen dürfen nicht erfaßt werden. Mittel zur Verlust-Antizipation sind beispielsweise Abschreibungen oder Wertberichtigungen bei Forderungen und vor allem die Rückstellungsbildung. Steuerlich werden Verluste vor allem durch Abschreibungen auf den niedrigeren Teilwert antizipiert.

Insolvenz

(drohende) Zahlungsunfähigkeit einer Privatperson (Verbraucherinsolvenz) oder einer juristischen Person (Unternehmensinsolvenz). Eine Unternehmensinsolvenz kann ebenso bei Überschuldung vorliegen.

Insolvenzplan

Der Insolvenzplan soll ein Unternehmen aus eigener Kraft, unter bestimmten Voraussetzungen, welche im Plan klar definiert und festgehalten werden, aus der Insolvenz herausführen. Im Insolvenzplan können abweichende Vereinbarungen zur Gläubigerbefriedigung getroffen werden, wobei die Gläubiger im Insolvenzplan nicht schlechter gestellt werden dürfen, als dies in der Regelinsolvenz der Fall wäre. Die Unternehmenssanierung anhand des Insolvenzplans kann erfolgen, sobald die Mehrheit der Gläubiger diesem zugestimmt, das Insolvenzgericht den Plan genehmigt und der Insolvenzverwalter die Gläubiger gemäß Plan bedient hat. Nach Genehmigung des Plans wird das Insolvenzverfahren durch das zuständige Insolvenzgericht aufgehoben.

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