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Begriff Definition
Nachkalkulation

Die Nachkalkulation ist eine Kostennachrechnung - die klassische Kostenträgerstückrechnung. Um korrekt und aussagekräftig nachkalkulieren zu können, sammeln man die tatsächlich angefallenen Kosten. Dazu wertet man die Materialentnahmescheine, Stundenzettel und Gemeinkostenscheine aus und stellt sie nachträglich je Auftrag oder je Erzeugnis zusammen. Anschließend werden die tatsächlich verbrauchten Mengen und Preise den vorkalkulierten Mengen und Preisen sowie dem erzielten Preis gegenübergestellt. Mit der Nachkalkulation wird die Vorkalkulation kontrolliert. So wird festgestellt, ob mit einem Produkt Gewinn oder Verlust erwirtschaftet wurde. Mit Hilfe der korrekten und detaillierten Nachkalkulation werden auch die Kostenfresser festgestellt.

Nachtrag / Claim (Bauleistung)

Wird vom Auftraggeber eine Bauleistung vom Auftragnehmer gefordert, die im Vertrag nicht vorgesehen war, so spricht man von einem Nachtrag. Der Auftragnehmer hat hierbei Anspruch auf eine besondere Vergütung. Allerdings muß dieser Anspruch vor Ausführung der Leistung dem Auftraggeber angekündigt und die Höhe der Vergütung mit ihm vereinbart werden.

Netto

Netto = „rein“, nach Abzug aller nicht zugehörigen Bestandteile. Netto ist etwas, wenn es frei von Abzügen genannt ist. Brutto – Tara = Netto (z. B. Nettogewicht = Gewicht der Ware insgesamt – Verpackung)

Nichtiger_Vertrag

Ein Vertrag ist dann nichtig, wenn er einen schwerwiegende Mangel aufweist. Schwerwiegende Mängel eines Vertrages sind z.B., wenn einer der Vertragspartner nicht geschäftsfähig ist, wenn er nicht gesetzlich vorgeschriebene Formerfordernisse erfüllt, wenn er gegen die guten Sitten oder gegen gesetzliche Verbote verstößt oder auch bei objektiv unmöglicher Erfüllungsmöglichkeit der eingegangenen Verpflichtungen.

Niederstwertprinzip

Das Niederstwertprinzip, als einer der Grundsätze des Vorsichtsprinzips, ist ein handelsrechtliches Bilanzierungsprinzip. Es existiert in der gemilderten und in der strengen Form. Das gemilderte Niederstwertprinzip kommt beim Anlagevermögen zum Tragen und bedeutet, daß gewöhnliche und wahrscheinlich dauerhafte außergewöhnliche Wertminderungen zu berücksichtigen sind, daß aber, wenn sich die Wertverhältnisse gebessert haben, der Wertzuwachs wieder zugeschrieben werden kann. Obergrenze der Zuschreibung sind die historischen Anschaffungskosten bzw. die Herstellungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip kommt beim Umlaufvermögen zur Anwendung und bedeutet, daß der niedrigere Wert auch dann beibehalten werden muß, wenn sich die Wertverhältnisse gebessert haben. Steuerlich wird dem Niederstwertprinzip durch Teilwertabschreibungen Rechnung getragen. Anlagevermögen; Teilwert; Umlaufvermögen; Vorsichtsprinzip

Nominaler Lohn

Bei der Reduzierung des Nominallohnes geht es um die Senkung der Stundenvergütung (oder Monatsvergütung) bei gleichbleibenden anderen Bedingungen. Somit ist die Reduzierung des Nominallohnes ein Lohnverzicht (Beispiel: ein Mitarbeiter verdient derzeit € 15,00 pro Stunde - als Maßnahme wird vereinbart, dass der Mitarbeiter zukünftig nur noch € 13,50 pro Stunde verdient = 10% Reduzierung).

Normalkostenrechnung

Von einer Normalkostenrechnung spricht man dann, wenn die Kosten normiert werden. Mit der Normalkostenrechnung soll - im Vergleich zur Ist-Kostenrechnung - die Methode der Kostenrechnung verbessert werden, ungewöhnliche Einflüsse sollen eliminiert werden, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Aus den Istkosten lassen sich über eine Reihe von Abrechnungsperioden hinweg Durchschnittskostensätze bilden. Diese wiederum können für einen gewissen Zeitraum beibehalten werden. Um längerfristig gültig zu sein, sollten in die Durchschnittskostensätze aber regelmäßig die Istkosten der letzten Abrechnungsperioden mit einfließen. Die Normalkostenrechnung dient nicht nur der Normierung regelmäßig entstehender Kosten, sondern auch der Verteilung und damit Normalisierung bestimmter Kostenarten, die unregelmäßig oder nicht im Rhythmus der Abrechnungsperiode entstehen, wie beispielsweise Feiertagslohn Urlaubslohn Weihnachtsgratifikationen Berufsgenossenschaftsbeiträge Lebensversicherungsbeiträge Werbekosten Heizung Kfz-Steuer Kfz-Versicherung Kunden-Geschenke Beiträge/Abgaben Versicherungen Rechtsbeistandskosten Beratungskosten Gewerbesteuer Grundsteuer Wenn die Normalkosten gegenüber den Istkosten abweichen, wird diese Kostenüber- oder Kostenunterdeckung ausgewiesen. Die Ursachen der Kostenabweichungen sollten analysiert werden, um hier entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

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