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P

Begriff Definition
Pacht

Die Pacht beinhaltet zusätzlich für eine vertragsmäßige Nutzung (z.B. Miete) das Entgelt für die Nutzung von Rechten (z.B. Urheber-, Patent- und Gebrauchsmusterrechte. Bei der Pacht werden also zusätzliche Rechte gepachtet«, die gewinnbringend genutzt werden. Im Geschäftsleben findet vor allem die Pacht von Grundstücken oder Gewerberäumen statt. Im Gegensatz zur Miete sind diese eingerichtet und sofort verwertungspotent (z.B. Pacht einer Gaststätte mit Schankeinrichtungen). Der Gesetzgeber spricht hier von Sachfrüchten«, die eine Pacht ermöglichen. Wird z.B. eine landwirtschaftliche Fläche gepachtet, so können die Bodenfrüchte oder auch die Erträge, die durch Bodenhaltung von Tieren erzielt werden, Sachfrüchte im Sinne des Pachtrechts sein. Im Prinzip finden für den Pachtvertrag die gleichen rechtlichen Bestimmungen Anwendung wie für den Mietvertrag. Abweichende Regelungen beziehen sich insbesondere auf die Unterhaltung und Erhaltung gemieteter bzw. gepachteter Gegenstände/ Sachen. Mit Pachtzahlungen werden normalerweise die Investitionen des Verpächters finanziert, ohne für sich selbst Anlagegüter zu schaffen.

Pagatorik

Hierbei handelt sich um eine Art der Buchhaltung bei der nur Zahlungsvorgänge betrachtet werden. Aufwendungen und Erträge, die noch nicht zu Aus- oder Einzahlungen geführt haben, werden (noch) nicht berücksichtigt. Erst und sobald Aufwendungen und Erträge zu Zahlungsströmen führen, werden diese erfasst. Im Gegensatz zur doppelten Buchhaltung, wird bei jedem Buchungsvorgang auch nur der Zahlungsvorgang erfasst – insofern ist keine (vorherige) Buchung auf einen Debitor oder Kreditor möglich. Ein weiterer Unterschied zur doppelten Buchhaltung ist, dass die nicht-zahlungswirksamen Buchungen (Rückstellungsbildung und -auflösung, Abschreibungen etc) vollständig unterbleiben.

Panel

Ein Panel ist eine dynamische Markterhebung, bei der ein bestimmter Personenkreis über einen längeren Zeitraum in peripodischen Abständen befragt wird. Aus den gewonnen Daten können Entwicklungen und Trends interpretiert werden.

Planbilanz

Eine Planbilanz ist eine Bilanz, die in die Zukunft gerichtet ist (im Gegensatz zur Bilanz, die in die Vergangenheit gerichtet ist). Die Planbilanz zeigt das zukünftige Vermögen (die Zusammensetzung des Vermögens), das zukünftige Kapital (die Zusammensetzung des Kapitals) sowie den Planerfolg des Unternehmens.

Plankosten

Plankosten sind unternehmensinterne Vorgaben über die Höhe der Kosten. Um die Plankosten realistisch ermitteln zu können, muß einmal das erwartete Mengengerüst, aber auch das erwartete Zeitgerüst, die voraussichtlichen Wertansätze sowie der optimale Beschäftigungsgrad ermittelt werden. Plankosten sind ein Mittel des Controllings.

Plankostenrechnung

Plankostenrechnung wird die Kostenrechnung genannt, in der mit geplanten, also zukunftsbezogenen Werten gerechnet wird. Die Plankostenrechnung ist eine Weiterentwicklung der Istkostenrechnung. Sie umfasst Zukunftskosten, die nach der Art und dem Zeitpunkt ihrer Wertansätze verrechnet werden. Naturgemäß will sich die zukunftsorientierte Plankostenrechnung grundsätzlich nicht auf die (Erfahrungs-) Werte der Vergangenheit stützen. Oft aber bleibt ihr nichts anderes übrig«. Denn natürlich erfolgt eine Planung fast immer auf den eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Zwar plant sie für eine bestimmte Periode die Einzelkosten nach Produkten und die Gemeinkosten nach Kostenstellen. Dabei geht sie von Mengen und Preisen aus. Der Nachteil: Die festgelegten Zukunftswerte sind - auch wenn ein umfangreiches Rechenwerk zugrunde liegt - letztendlich dennoch nichts anders als reine Schätzwerte, belastet mit persönlichen Einschätzungen und möglicherweise auch Fehlinterpretationen der Zukunft. Die Plankostenrechnung kann also keine absolut gültigen Normen setzen.

Preisuntergrenze

Bei der Preisuntergrenze entsteht kein Gewinn.

o bei der langfristige Preisuntergrenze werden alle Kosten (fixe und variable Kosten) gedeckt. Daraus folgt, der Gewinn / Velust ist gleich null.
o bei der kurzfristigen Preisuntergrenze werden nur die variablen (Grenz-) Kosten gedeckt (Preis = variable Kosten). Dadurch entsteht ein positiver Deckungsbeitrag (Preis minus variable oder Grenzkosten). Der Verlust wird kleiner oder, falls die fixe Kosten durch andere Umsatzerlöse gedeckt sind entsteht zusätzlicher Gewinn

Product Placement

Product Placement ist eine Werbemaßnahme, bei der Markenartikel in Spiel- oder Fernsehfilmen zur Geltung kommen. Ein bekanntes Product Placement war der BMW Z3 im James-Bond-Film Golden Eye (James Bond mit Omega). Product Placement findet auch immer mehr Eingang in Spielshows und anderen Fernsehunterhaltungen. Anbieter von Product Placement sind Agenturen, die diese als Finanzierungsinstrumente für die Produktion von Fernseh- und Spielfilmen vermarkten. Die Agenturen vermitteln Product Placement häufg auf Provisionsbasis. Filmausstatter arbeiten auch mit einem Warenlager, das Markenartikel als Ausrüstungsgegenstände für Dreharbeiten kostenlos zur Verfügung stellt. Die Artikel gelangen so vor die Kamera. Der Auftraggeber verrechnet diese Leistung mit der Agentur.

Profit-Center-Rechnung

Jedes Profit-Center sollte rechnen und handeln wie ein eigenständiges Unternehmen. Jeder Profit-Center-Leiter muß rechnen und handeln wie ein Unternehmer. Kernstück eines Profit-Centers ist die Eigenverantwortlichkeit (Dispositionsrechte) und die damit verbundene Ergebnisverantwortung. Für die Profit-Center-Rechnung benötigt man sowohl die Teilkostenrechnung als auch die Vollkostenrechnung. Voraussetzung für ein Profit-Center ist, daß nicht nur die Kosten, sondern auch die Erlöse zurechenbar sind. Jedes Profit-Center benötigt also einen direkten Zugang zu den Absatz- und Beschaffungsmärkten. Profit-Center

Prozeßkostenrechnung

Bei einer Prozeßkostenrechnung werden auch komplexe Arbeitsprozesse verursachungsgerecht auf die entsprechenden Erzeugnisse/Produkte verrechnet. Die Prozeßkostenrechnung ist eine Vollkostenrechnung. Allerdings rechnet sie nicht mit prozentualen Zuschlägen, sondern mit direkter Zurechnung der sonstigen Umlagekosten und Prozent-Zuschlagskosten. Ein weiterer Vorteil der Prozeßkostenrechnung ist die Möglichkeit, die Gemeinkosten besser planen steuern und kontrollieren zu können. Die Prozeßkostenrechnung unterscheidet sich von den anderen betrieblichen Kostenrechnungssystemen dadurch, dass auch die Kosten der Stellen Konstruktion Arbeitsvorbereitung Werkzeugbau Einkauf Lager Verwaltung und Vertrieb direkt auf die Erzeugnisse umgelegt werden. In ihrer Urform ist die Prozeßkostenrechnung auf Teilabläufe (Prozess schritte) des jeweiligen Bereiches aufgegliedert.

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