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Begriff Definition
Sale-and-lease-back

Verkauft ein Unternehmen einen Gegenstand aus seinem Anlagevermögen und least ihn vom Käufer zurück, so heißt dieses Verfahren Sale-and-lease-back«. Käufer kann dabei ein völlig Fremder sein (was selten ist) oder der Unternehmer selbst oder eine ihm nahestehende Firma. Diese kann unter Umständen auch nur zu diesem Zweck gegründet werden. Das Sale-and-lease-back hat fast immer entweder liquiditätstechnische oder steuerliche Gründe. Das Unternehmen erzielt für den Verkauf einen Preis und muß ihn meist auch versteuern, wenn es ihn nicht mit Verlusten verrechnen kann. Auf der anderen Seite aber hat das Unternehmen Leasinggebühren zu bezahlen. Und die wiederum stehen in der Gewinn- und Verlustrechnung auf der Aufwandsseite - helfen also auch, Steuern zu sparen. Bei der GmbH hat dies den angenehmen Nebeneffekt, daß derjenige, mit dem man durch das Sale-and-lease-back Verfahren Steuern sparen kann, durchaus der eigene Gesellschafter sein kann. Allerdings besteht hier die Gefahr einer ungewollten Betriebsaufspaltung.

Salvatorische Klausel

Als salvatorische Klausel wird eine Vertragsklausel bezeichnet, die den Bestand des Vertrags auch dann retten soll, wenn sich einzelne Bestimmungen als unwirksam herausstellen sollten. Salvatorische Klauseln können in alle Verträge eingebaut werden. Allerdings wird ein Vertrag durch sie nur dann in seinem Bestand gerettet, wenn die unwirksamen Klauseln nicht ein Kernstück des Vertrags, sondern lediglich Nebenabreden betreffen. Muster-Formulierung: Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrags rechtsunwirksam sein oder werden, so soll dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Die ungültige Bestimmung wird schnellstmöglich durch eine andere Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Gehalt der rechtsunwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Spin-off

Unter Spin-off wird die (rechtliche und wirtschaftliche) Verselbständigung einer Abteilung oder eines Betriebsteils verstanden. Bei einem Spin-off werden bislang (rechtlich) unselbständige Abteilungen oder Unternehmensteile aus dem Unternehmen heraus gelöst und in selbständige Tochter-Gesellschaften eingebracht. Oft erhalten die Mitarbeiter dann neue Verträge mit der neuen Firma. Damit geht häufig auch der Verlust bisher erarbeiteter Privilegien verloren. Auch die Tarif-Bindung geht unter Umständen bei dem neuen Unternehmen unter.

Streckengeschäft

Das Streckengeschäft charakterisiert sich insbesondere durch die kunden- und auftragsspezifische Beschaffung und den Absatz meist in gleicher Mengenhöhe. Die Ware wird direkt vom Hersteller / Lieferanten an den/die Kunden geliefert und berührt das (eigene) Lager nicht. Der Streckenhändler selbst tritt somit eher als Makler auf. Die Rechnungsstellung erfolgt dabei jedoch vom Hersteller / Lieferant an den Streckenhändler und vom Streckenhändler an den Kunden.

Stuttgarter Verfahren

Diese steuerliche Bewertungsmethode berücksichtigt sowohl den bilanziellen Substanzwert als auch die Gewinne der Vergangenheit. Wegen der ausschließlichen Vergangenheitsorientierung ist diese Methode für die Wertermittlung beim Verkauf jedoch wenig geeignet.

Substanzwertverfahren

Die Berechnungsbasis ist der Wert der Vermögensteile im Unternehmen. Nicht bilanzierungsfähige Werte Mitarbeiter-Know-How oder Kundenstamm werden als Firmenwert hinzugefügt.

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