Alle | | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Y | Z

W

Begriff Definition
Wechsel

Der Wechsel ist ein Kreditmittel und ein Wertpapier. Dem Wechsel liegt ein Warengeschäft zugrunde. Anstatt mit Bargeld, hat der Kunde mit Wechsel bezahlt. Der Wechsel hat für den Lieferanten zwei Vorteile. Zum einen kann sich der Lieferant mit Hilfe des Wechsels mit Liquidität versorgen, indem er den Wechsel bei seiner Bank diskontieren lässt oder indem er den Wechsel an seine Lieferanten weiterreicht. Zum anderen ist der Wechsel sicherer als gewöhnliche Forderungen, da beim Wechsel das strenge Wechselrecht eintritt (wer einen Wechsel platzen läßt, - sogenannt: der Wechsel geht zu Protest«), ist nicht mehr kreditwürdig. Der Wechsel ist kein gültiges Zahlungsmittel, sondern ähnlich wie ein Scheck ein Geldersatzmittel. Im rechtlichen Sinne hat der Schuldner erst dann bezahlt, wenn der Lieferant (Gläubiger) das Geld empfangen hat. Die formalen Regeln für einen Wechsel sind recht streng. Er muß mindestens drei gute Unterschriften haben (der Aussteller, der Kunde, die Geschäftsbank), die Laufzeit darf nicht länger als drei Monate sein und es muß festgelegt sein, bei welcher Bank an welchem Ort der Wechsel fällig wird.

Werbungskosten

Werbungskosten sind alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Erzielung von Einnahmen, die zu den Überschußeinkünften rechnen, notwendigerweise gemacht werden. Werbungskosten sind also alle Aufwendungen, die direkt durch den Beruf veranlaßt und ausschließlich für den Beruf gemacht werden. Zu den Werbungskosten zählen: Fahrten zur Arbeit Dienstreisen mit dem Privat-Pkw Arbeitszimmer Arbeitsmittel wie Computer, Fachliteratur, Werkzeuge, Berufskleidung, usw. Fortbildung doppelte Haushaltsführung aus beruflichen Gründen Beiträge zu Berufsverbänden oder Gewerkschaften. Werbungskosten können in bestimmten Fällen auch als Werbungskostenpauschbeträge geltend gemacht werden.

Wertanalyse

Die Wertanalyse untersucht, ob die erforderliche Qualität eines Produkts oder einer Leistung zu den geringstmöglichen Kosten erbracht wird. Ziel der Wertanalyse ist es, die Produktivität zu erhöhen, Kosten zu senken und mögliche alternative Produktlösungen zu untersuchen. Die Wertanalyse kann in allen Bereichen des Unternehmens angestellt werden. So kann sie die Effektivität der Mitarbeiter messen, Qualitätsverbesserungen in allen Bereichen anstoßen und mögliche Reorganisationen beginnen. Als Controlling-Instrument verwendet die Wertanalyse strukturierte Arbeitspläne, die die Sollgrößen den Ist-Beständen gegenüberstellen. In den unterschiedlichen Bereichen werden Teams für die verschiedenen zu untersuchenden Wertanalyse-Objekten eingesetzt, die, ausgehend von den Ist-Zuständen, Lösungsvorschläge erarbeiten. Die Wertanalyse-Teams gehen nach einem bestimmten Frageschema vor: Ermittlung des Ist-Zustandes: Um welches Produkt geht es? Welche Funktionen erfüllt das Produkt? Kostenanalyse des Produkts Allgemeine Fragestellungen an die Produktion/Leistung: Wo liegen Schwachstellen? Was kann verbessert werden? Wer kann diese Verbesserungen in Gang setzen? Welche Reserven bestehen? Zu welchem Zeitpunkt sind Verbesserungen möglich? Lösungsvorschläge: Welche Möglichkeiten zur Kostensenkung sind gegeben? Wie können diese erreicht werden? Welche qualitativen Verbesserungen sind möglich? Welche zusätzlichen Funktionen könnte das Produkt erfüllen? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden? Wer hat was wann zu tun?

Working Capital

Working Capital stellt das Netto-Umlaufvermögen eines Unternehmens dar. Die Kennzahl ermittelt die Liquidität zur Deckung seiner kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen und errechnet jenes Kapital, das dem Unternehmen unter Abzug seiner kurzfristigen Verbindlichkeiten zur Aufrechterhaltung seiner Betriebsfähigkeit dient.

Glossary 2.64 is technology by Guru PHP
 
Visions2NET - Webdesign - Softwareentwicklung, Villach, Krnten, sterreich